Projekt "Frühstück in aller Welt"

Projekt „Frühstück in aller Welt“

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Nach einer Idee von „ einfach-clever-essen“

Zurzeit führe ich an unserer Schule das Projekt „ Frühstück aus aller Welt“ durch und ich berichte hier über unsere Erfahrungen damit, und stelle euch die Rezepte vor.

 

Inhaltsverzeichnis:

1. So haben wir uns das Projekt vorgestellt
2. Unsere Erfahrungen
3. Veränderungen
4. Rezepte zum Projekt „Frühstück aus aller Welt“:
USA
Indien
Polen
Spanien

England

Schweiz
Deutschland
Frankreich
Geplant sind:
Bolivien usw.
5. Lernziele

 

1. So haben wir uns das Projekt vorgestellt:

Wir arbeiten mit Klasse 6/7 im Nachmittagsunterricht.

Gearbeitet wird in Kleingruppen.

a)
Die SchülerInnen wählen ein Land, mit deren Frühstücksgewohnheiten sie sich beschäftigen wollen.

Es kann sich dabei um ein Land handeln, zu dem sie irgendeinen Bezug haben, z.B. Familie oder Urlaub.

b)
Siehe Arbeitsblatt von http://www.einfach-clever-essen.de

ftp://87.106.34.217/ece/Fruehstuecksideen_aus_aller_Welt.pdf

Die SchülerInnen suchen die wichtigsten Informationen über die Frühstücksgewohnheiten, Rezepte, Tischsitten usw. und informieren sich über das Land, aus Internet und Büchern.

c)
Jede Gruppe erstellt zu ihrem Land ein Plakat mit den wichtigsten Informationen.
d)
Dann suchen die SchülerInnen ein Frühstücksrezept, welches sich eignet, um es am Vortag vorzubereiten und am nächsten Tag als Frühstück zu servieren.

Nach Rezepten kann im Internet, bei Bekannten oder Verwandten oder in Büchern gesucht werden. Oder die SchülerInnen nutzen eigenes Wissen.

e)
Gespräch, Planung:
Wie organisieren wir den Einkauf?
Wie viele Kinder werden wohl mitessen und welche Menge benötigen wir?

Berechnung der Mengen.

f)
Die SchülerInnen schreiben dann das Rezept ab, gestalten die Seite, z.B. mit Bildern
und kopieren diese dann für alle aus unserer Projektgruppe und legen eine Mappe an

g)
Die Kleingruppen kaufen gemeinsam ein.

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f)
Danach wird jedes Mal ein Frühstücksgericht hergestellt und am nächsten Tag zum Frühstück verteilt.Der Frühstücksraum kann dem jeweiligen Land entsprechend gestalten werden (z.B. Japan, man sitzt auf Kissen auf dem Boden).

Eine Idee:
Das Frühstück kann „verkauft“ werden.
Kleine Mengen des Gerichts werden an andere SchülerInnen für 0,20€  „verkauft“. Von dem Geld können dann wieder Lebensmittel eingekauft werden.

Lerninhalte:

– Kochen
– Mathe: Rezepte und Einkauf berechnen, Messen, Abwiegen
– Erdkunde: Informationen über die ausgewählten Länder sammeln und den anderen vermitteln.
– Küchenhygiene
– Deutsch: Erstellen eines Plakates, Recherche am PC und in Büchern, Rezepte lesen, verstehen, abschreiben.

2. Unsere Erfahrungen:

Hier möchte ich euch unsere Erfahrungen mitteilen, damit man ausunseren Fehlern lernen kann.

Wir starten mit USA, Polen, Indien, Spanien.

Allgemeine Probleme:

a) Kochen:

2 Schulstunden sind zu kurz um in der Küche mit den Kindern zu kochen.
z.B.: Um einen Hefeteig zu machen, braucht es nach der Vorbereitung Zeit, damit der Teig „ gehen“ kann und danach muss er ja auch noch backen.

Im nächsten Schuljahr gestalten wir das anders.

b) Planung:
Unsere Planung funktioniert nicht so, wie wir das wollten.
Dafür gibt es verschiedene Gründe
*Erkrankungen von Kindern bringen das Konzept durcheinander, weil die
Rezepte/Länder an jeweils ein Kind gebunden sind.
*Die Suche nach Informationen im Netz, nach Rezepten und Infos zu den
jeweiligen Ländern verbraucht viel Zeit. Ungeduld kommt auf. Die Kinder
wollen kochen.
Die Gestaltung der Plakate braucht viel mehr Zeit als geplant. Als
Hausaufgabe wäre die Plakatgestaltung sicher sinnvoll.
c) Der PC macht auch nicht was er soll

Außerdem brauchen die Kinder viel Unterstützung bei der Suche im Netz.

d) Rezepte:
Mit folgenden Fragen und Problemen werden wir konfrontiert:
* In vielen Ländern wird morgens
gar nicht richtig gefrühstückt.
Also verlegen wir uns dann auf das 2. Frühstück (siehe Spanien).
* Sind die gewählten Rezepte wirklich fürs Frühstück? Ist das wichtig?
* Wir sind eine vegetarische Schule. Das schränkt die Auswahl der
Rezepte sehr ein.
* SchülerInnen wählen ein Rezept über Chefkoch aus.
Die Mengenangabe ist dort immer für 4 Personen angegeben. Die Kinder
geben als Multiplikator aber 4 ein, weil sie glauben, dass die Rezepte
nur für 1 Person sind. Dadurch kommt es zu absurden
Mengenangaben, z.B. bei den Pancakes:
12 Eier für 4 Personen.
e) Einkauf:
Hier auf dem Land ist es für einige Kinder nicht möglich einkaufen zu gehen, da
man von vielen Orten nicht mit öffentlichen
Verkehrsmitteln in den nächste Stadt zum Einkaufen fahren kann und die

Eltern dies nicht leisten können.

 

3. Veränderungen/ Planung

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a)
Im nächsten Block werden wir im Vormittagsunterricht arbeiten. Wir haben dort120 Minuten Zeit und können das Frühstück direkt ausgeben.
b)
Wir werden nicht mehr versuchen alle 60 Kinder mit Frühstück zu
versorgen, sondern selbst essen und die Reste zu verschenken.
Grund: die Kinder sind überfordert solche großen Mengen herzustellen.
Beim Verkauf entstehe außerdem die Erwartungen, dass aller Kinder sich

ein Frühstück „ kaufen“ können und die Menge hat fast nie ausgereicht.

c)
Plakate werden zu Hause erstellt oder evtl. in der Freiarbeit. Nach

Absprache mit den LernbegleiterInnen.

d)
Die Suche nach Rezepten findet in Kochbüchern statt. Am P.C. versinken

die Kinder im Netz der Informationen.

e)

Die Informationen über die Länder bereite ich vor.

f)
Wir werden das Projekt für Kinder aller Klassen öffnen, Kl. 1-7

4. Rezepte und Erfahrungen

 

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Frühstück aus den USA:
Zuerst mussten wir ein Rezept ohne Fleisch und Fisch finden. Schwierig.
Gebratene Marshmellows habe ich abgelehnt.
Da entscheiden sich die Kinder für Pancakes (weil vegetarisch) und erleben
dann folgendes:
Viele Schüler möchten Pancakes
essen. Die Gruppe stellt eine große Menge Teig her und schafft dann
an 2 Herden und mit nur 2 Pfannen nicht die benötigte und ja vorhandene Menge abzubacken. Sie haben sich
übernommen. Da sie aber im Vorfeld nicht einsichtig waren, habe ich sie diese
Erfahrungen machen lassen. Der Stress war groß, aber lehrreich, die

Reflexion war sehr hilfreich für alle.

Frühstück aus Indien:
Es blieb die Frage, ob man in Indien wirklich Suppe zum Frühstück isst. Aber
hier hat alles wunderbar funktioniert. Die Suppe und das Brot haben lecker
geschmeckt und wurden sehr gut angenommen. Leider hat die Suppe nicht für

alle gereicht.

Rezepte – Indisches Frühstück:

Indische Linsensuppe

10 Personen:
875 g rote Linsen
10 Tomaten
2–3 Stücke Ingwer ca. 4×4 cm
2,5 l Gemüsebrühe
2,5 TL Kurkuma
2,5 TL Kreuzkümmel
2,5 TL Curry süß
2,5 EL Sojasauce
5 Prisen Cayennepfeffer
n.B. Meersalz
625ml Sahne
Etwas Öl
Außerdem 5 Zwiebeln
5 TL Kreuzkümmel
Zubereitung: Den Ingwer schälen und fein reiben.
Tomaten würfeln.
In einem gr. Topf etwas Öl erhitzen und Kurkuma, Kreuzkümmel, Curry und
Ingwer kurz andünsten und dann die Linsen dazu geben und kurz mit dünsten.
Tomaten dazu geben und mit Gemüsebrühe ablöschen. Die Suppe ca. 25 Min
köcheln lassen, bis die Linsen weich sind. In der Zeit die Zwiebeln in Ringe
schneiden und goldbraun anbraten und mit Kreuzkümmel würzen.
Zur Suppe, erst ausstellen, Sahne dazu gießen und mit Salz und Pfeffer
abschmecken und in Schälchen füllen und mit den Zwiebeln garnieren.

Dazu haben wir

Indisches Naan-Brot

gebacken:

Zutaten für 6 Personen:
30g Hefe
¾ Tassen Wasser
3 TL Zucker
¼ Tasse Jogurt
1 Ei
¼ Tasse Butter , flüssig
2 TL salz
3 Tassen Weizenmehl
2 TL Sesam
(Tasse entspricht 250ml)
¼ Tasse flüssige Butter

Zubereitung
Hefe 1 TL Zucker und eine ¼ Tasse Wasser verrühren und 10 Minuten gehen lassen
Jogurt, 2 TL Zucker Ei, flüssige Butter, Salz und ½ Tasse Wasser verrühren und
mit dem Hefeansatz mischen.
Mit dem Mehl vermengen, ausdauernd kneten und gehen lassen, bis sich der
Teig deutlich vergrößert hat, mind. 30 min. an einem warmen Ort. Den Teig zu
8 Kugeln formen und nochmal 10 Min. gehen lassen.
Die Teigkugeln zu handflächengroßen länglichen Fladen
formen, dabei einen dickeren Rand stehen lassen.
Die Innenfläche mit flüssiger Butter bestreichen und mit dem Sesam bestreuen.

10 Min. bei 230 C backen.

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Frühstück aus Polen:
Der Brotaufstrich war sehr lecker und war einfach und schnell hergestellt. Das
Brot war leider nicht so gut geworden und der Teig hat auch nur für ein Brot
gereicht, sollte aber eigentlich für zwei Brote sein. Da dieses Kochangebot aber
für Klasse 6 und 7 war, habe ich mich als Lernbegleiter zurück gehalten
und die Kinder ihre eigenen Erfahrungen machen lassen. Leider haben wir in der
Reflexion nicht wirklich heraus bekommen, warum das Brot nicht so wurde wie

geplant.

Rezept:
Polnisches Frühstück

 Beim polnischen Frühstück haben wir ein Roggenbrot gebacken.
Das Rezept hat ja wie gesagt nicht funktioniert. Deshalb schreiben wir es hier
nicht auf.
Als Brotaufstrich haben wir Frischkäse veredelt mit Radieschen, Schnittlauch,
Pfeffer und Salz.
Außerdem wurde uns noch ein polnischer Gemüsesalat empfohlen der aus
Möhren, Ei, Kartoffeln, Gewürzgurken, Erbsen, Mayonnaise,
Pfeffer und Salz besteht.
Auch bei dem polnischen Frühstück war es nicht leicht, ein vegetarisches Gericht
zu finden.

 

Frühstück aus Spanien:
Weil der Wunsch so groß war, haben wir erst mal
spanischen Apfelkuchen gebacken. Der ist toll geworden. Nach
den Ferien folgt:
Tortilla de Patata.
Die Spanier haben ja 5 Mahlzeiten, also die drei Hauptmahlzeiten plus zwei
Zwischenmahlzeiten, die sehr ernst genommen werden:
Desayuno, almuerzo, comida, merienda und cena.
Desayuno und almuerzo sind das erste und das zweite Frühstück:
Wobei das erste, desayuno, normalerweise nur ein Kaffee, Kakao und Milch
ist, mit einer tostada (Toast), mit mantequilla ( Butter) oder Tomate; eine
madalena, ein kleines Gebäck….was kleines, weil grad aufgestanden nicht so
viel reinpasst in den Bauch.
Dann geht man zur Arbeit oder Schule und gegen 10:30 oder 11:00 isst man das
zweite eigentliche Frühstück, der almuerzo.
Da gibt es Baguette mit unterschiedlichen Belägen, z.B. Schinken, Käse, Ei-Omelette).
Auch tortilla de patata (Omelette aus Eiern und Kartoffeln), sogar
auch was Warmes. Vor allem Menschen, die körperlich hart arbeiten, essen zum
almuerzo einen schönen warmen deftigen Teller.
Es ist üblich im Café oder im Restaurant, sowohl das erste, als auch das zweite
Frühstück einzunehmen. Viele ältere Spanier kippen dazu einen Weinbrand oder

auch Anislikör.

Diese Informationen hat ein Schüler direkt von einer Spanierin.

 

Rezepte:

Spanischer Apfelkuchen:

200g Butter
200g Zucker
4 Eier
1EL Kakao
2 Tüten
Vanillezucker
1 gestrichener EL Zimt
200g Mehl
1 Tüte Backpulver
6 gr. Boskopäpfel
etwas Puderzucker

Zitronensaft

Äpfel schälen und in dünne Scheiben schneiden, in eine Schüssel
geben und mit Zitronensaft beträufeln.
Butter, Zucker,V anillezucker
und Eier gründlich mit einem Mixer verrühren.
Kakao, Zimt, Mehl und Backpulver mischen und dann unterrühren.
2/3 des Teigs in eine mit Backpapier ausgelegte
Springform geben. Die Apfelscheiben darauf auslegen und den Rest des Teigs darauf verteilen.
Im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 60 Min. backen.
Ausgekühlten Kuchen mit Puderzucker bestäuben.

Spanisches Frühstück – potata de tortilla

Die Mengenangabe ist für 4 erwachsene Personen als Hauptgericht angegeben.

Ich schätze, es reicht für 8 Kinder. Wir werden es ausprobieren und dann darüber berichten.

Eine sehr große Pfanne und einen genauso großen

Teller benötigt man dafür oder eben 2 normale

Pfannen plus passenden Teller.

2–2,5 kg Kartoffeln
12 Eier
3 mittelgroße Zwiebeln

viel Bratöl, Salz und Pfeffer

Kartoffeln und Zwiebeln schälen, waschen und dann in kleine Würfel schneiden.
Öl 2 cm hoch in die Pfanne gießen, erhitzen und dann die Kartoffeln ins heiße
Fett geben und diese schön durchbraten, bis sie fast weich sind.
Zwischendurch immer wieder wenden. Dann die Zwiebeln dazu geben und
alles schön anbraten.
Während der Kartoffelbratzeit die Eier in eine große Schüssel geben und
verquirlen.
Wenn die Kartoffeln und die Zwiebeln weich sind, werden sie zu den Eier in die
Schüssel gegeben und gut verrührt und dabei mit Salz
und Pfeffer würzen.
Das Fett aus er Pfanne abgießen und die Hitze der
Herdplatte reduzieren.
Nun wird alles gleichmäßig in der Pfanne verteilt und gebraten bis es schön
braun auf der Unterseite ist. Dann wird das Ganze
mit Hilfe eines Tellers gewendet und auch von der anderen Seite gebraten bis alles gut gebräunt und
fest ist. Prüft dann mit einer Gabel, ob die Tortilla durchgebraten ist, also innen nicht
mehr flüssig. Wenn sie noch nicht gar ist, kann man sie bei 170°C noch in wenig

im Backofen nachgaren, bis sie durch ist. Besser dabei mit Alufolie abdecken.

 

Frühstück aus England

Baked Beans

Die Zubereitung mit getrockneten Bohnen dauert einfach zu lange, um das in der Schule zu machen. Darum nehmen wir Dosenbohnen.

1 Liter Kidneybohnen aus der Dose.
3 EL Tomatenmark
2 Tomaten
1 Zwiebel
2 EL Olivenöl
1 TL Pfeffer
2 Zehen Knoblauch

Zwiebeln und Knoblauch fein klein schneiden.

Tomaten kleinschneiden.

Das Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin hellbraun rösten.

Dann den Knoblauch hinzugeben und rösten bis alles schön braun ist.

Dann die Tomaten dazu geben, ein bisschen mit garen.
Dann folgen das Tomatenmark und die Bohnen.

Aufkochen lassen, immer rühren, 2 Min. kochen lassen.

Dann mit Pfeffer und Salz abschmecken.

 

Erdbeermarmelade kochen:

1 gestrichener EL Konfitura in 500g aufgetaute Erdbeeren gleichmäßig einrühren.
150 g Zucker dazugeben.
Das Ganze in einem Topf erhitzen. Immer wieder rühren.
3 Minuten köcheln lassen.
Dann auf tiefe Teller verteilen, damit es schnell abkühlt.

Frühstück aus Deutschland

– vegetarisch

Wir backen Erntedankbrötchen nach einem Rezept von Kölln.

Dazu gibt es selbstgemachte Marmelade,
Butter von Andechser und Honig von Breitsamer und

3 verschiedene Brotaufstriche:
Avocadoaufstrich. Nicht gerade typisch deutsch, aber inzwischen befindet sich Avocado ja auf dem meisten Frühstücksbüffets.

Ganz besonderer Kräuterquark mit Gemüse

Apfel,- Zwiebel-Aufstrich.
Außerdem gibt es gekochte Eier und auch Rührei.
Und dann
selbstgemachtes Müsli und dazu Andechser Vollmilch und Andechser Naturjogurt.

Erntedankbrötchen

Für 16 Stück
1 Hefewürfel
¼ l Vollmilch
1 Prise Zucker
380g Mehl
150g Kölln Kernige
50g Kölln Blütenzarte
60g Butter
1 TL Salz
2 Eier

Zubereitung:

Hefe in lauwarmer Milch auflösen und 10 Min. gehen lassen.
Mit dem Rest kneten und 30 Min. gehen lassen.
Nochmal durchkneten und in 16 Portionen aufteilen.
Kleine Zöpfe flechten und aufs Backblech legen.
Mit Milch bestreichen und mit Mohn oder Sesam oder Kümmel oder Kernigen Haferflocken bestreuen.
Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober,-Unterhitze 30 Min. backen

Avocado- Aufstrich

1 Avocado
150g Creme fraiche
1EL Öl
2 EL Kölln-Instantflocken
1 Knoblauchzehe
1 EL Zitronensaft
Salz und Pfeffer

Das Fruchtfleisch der Avocado mit einem Löffel aus der Frucht lösen und mit einer Gabel zerdrücken.
Jogurt, Öl und Instantflocken darunter mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kräuterquark

750 g Quark 40%
1 Bund Radieschen
1 Knoblauchzehe
1/4 Gurke
1 rote Paprikaschote
5 hartgekochte Eier
1 Bund frische Kräuter
2 EL Majonäse
Instantflocken
Salz

Eier hart kochen und abkühlen lassen.
Den Quark mit der Majonäse cremig rühren und salzen.
Radieschen, Paprika, Gurke kleinschneiden,
Kräuter fein hacken.
Alles in den Quark rühren und mit Salz abschmecken.
Die Eier klein schneiden und unterrühren.
Wenn alles zu flüssig ist, dann mit Instantflocken andicken.

Apfel- Zwiebel-Aufstrich

160g Butter
1 Gemüsezwiebel oder 2 kleine Zwiebeln
2 Äpfel
80g Sonnenblumenkerne
Kräutersalz
Hefeflocken
Zitronensaft

Zubereitung:
Zwiebel und Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden.
Die Butter leicht erhitzen, die Apfel ,- und Zwiebelstückchen und die Sonnenblumenkerne dazu geben und 5 Minuten dünsten.
Dann alles pürieren und mit Kräutersalz, Hefeflocken und Zitronensaft abschmecken.

Frühstück aus Frankreich

Zum französischen Frühstück backen wir Baguettes und machen Crêpes.
Zum Backen der Baguettes bereite ich einen einfachen Hefeteig mit Weizenmehl 405, frischer Hefe, Salz und Wasser vor und lasse ihn ca. 1 Stunde gehen. Daraus formen die Kinder kleine Baguettes. Nochmal 10 min. gehen lassen und bei 200°C goldbraun backen. Ca. 10 bis 15 Min. je nach Ofen.
Wir lassen die Baguettes ein bisschen abkühlen, schneiden sie auf, belegen sie beliebig, z.B. mit Käse und Tomaten und überbacken das Ganze kurz im Backofen bei 200 °C bis der Käse geschmolzen ist.
Für die Crêpes haben wir uns eine professionelle Backplatte für Crêpes geliehen.
Nach folgendem Grundrezept haben mehrere Kinder je einen Teig zubereiten.
Dann werden die Crêpes gebacken, mit Zimt und Zucker oder mit Nußnuggatcreme bestrichen und an die dankbaren MitschülerInnen abgegeben. Kinderglück.

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Grundrezept Crêpes:

150g Buchweizenmehl
150g Weizenmehl
¼ L. Wasser
¼ L. Milch
4 Eier
1 TL Salz
Mit dem Handmixer gut verrühren.

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Frühstück aus der Schweiz

Hefezopf

1kg Mehl
1 ½ EL Salz
42g Hefe
5,5dl lauwarme Milch
150g flüssige, abgekühlte Butter
1 Eigelb mit Sahne verrühren

Mehl und Salz mischen, eine Mulde formen.
Hefe in Milch auflösen, mit Milch und Butter in die Mulde gießen.
Zu einem Teig kneten. Gut kneten.
Teig 1 – 1.5 Stunden gehen lassen.

Teig aufteilen.

Jedes Kind rollt aus seinem Teig 2 Würste und formt einen Zopf daraus.

Mit Eigelb bepinseln.

15 Min. gehen lassen.

Im Backofen bei 200°C goldbraun backen.

Chrunchy Muesli

 


5. Lernziele der Einheit: „Wie frühstückt die Welt?“
 

prozessorientierte Lernziele

Die SchülerInnen können:
– sich selbstbestimmt einem selbstgewählten Thema/ Land nähern
– sich Informationen in unterschiedlichen Medien suchen, herausschreiben, bewerten und präsentieren
– Befragungen anstellen, Erfahrungen umsetzen
– Plakate oder Präsentationen erstellen
– kooperative Arbeitsformen vertiefen ( Ergebnisse vorstellen, diskutieren, ggf. verwerfen
– verschiedene Zugangswege zum Thema „Ernährung“ kennen lernen

Erweiterung von Sozialkompetenzen

Die SchülerInnen können:
– sich mit kulturellen und sozialen Aspekten von Essen und Trinken auseinandersetzen
– gruppendynamische Prozesse nutzen, um produktiv und konstruktiv zu arbeiten
– Mitverantwortung erkennen und übernehmen
– den Wert gemeinsamer Mahlzeiten schätzen lernen
– Erfahrungen im Bereich Frühstücksgewohnheiten sammeln
– Fremdes als Bereicherung erfahren
– Mut und Selbstvertrauen stärken
– Lebensweise und Kultur von Menschen mit anderer Sprache kennen lernen

Hauswirtschaft

Die SchülerInnen können:
– unterschiedlichste ggf. neue Lebensmittel und deren Verarbeitung kennen lernen
– sachgemäßen Umgang mit Küchengeräten vertiefen
– Anweisungen der Rezepte verstehen und umsetzen
– Geschmackserlebnisse und-erfahrungen erweitern
– Kenntnisse beim Kochen und Verarbeiten erweitern
– Abläufe (Hygiene einhalten, Säubern und Bereitstellen der Zutaten, Putzen und Schneiden der Zutaten, Vermengen, Abschmecken, Anrichten und Abwaschen)
– Frühstücksgewohnheiten anderer Länder erkunden und reflektieren
– Nahrungsmittel zu einem Gericht zusammenstellen

Biologie

SchülerInnen können:
– Inhaltsstoffe bestimmen, zuordnen ( Nährstoffgehalt, Ernährungspyramide)
– Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit herstellen
– Lebensmittel unterschiedlichen Regionen /Ländern zuordnen
– Zusammenhang zwischen Nahrung Wohlbefinden und Leistungsvermögen herstellen
– Beispiele gesunder Ernährung kennen
– Erdkunde
– Interessen für regionale Besonderheiten wecken
– das ausgewählte Frühstück mit dem Land verbinden, einordnen können

Deutsch

SchülerInnen können:
– Informationen aus verschiedenen Quellen entnehmen ( Recherche zu einem Ernährungsthema)
– einen Text für ein Plakat erstellen
– Mathematik
– Zutaten abwiegen, ggf. Maße umrechnen bzw. Rezepte auf Personenzahl abstimmen
– Einkauf kalkulieren
– Arbeitstechniken: Internetrecherche, Darstellung/ Veröffentlichung der Ergebnisse
– gemeinsames Kochen: Rezept umsetzen, abschmecken, würzen
– Befragung durchführen: Fragen zusammenstellen, Durchführung organisieren, Ergebnisse auswerten und veröffentlichen
– Frühstückswerbung: Plakate erstellen, Plakattexte in plakativen Sätzen zusammenfassen, bildnerisch umsetzen, Aushang organisieren
– Präsentation: Projektverlauf und Arbeitsergebnisse im Forum vorstellen